Egon Müller

 
Strukturelles Arschlochtum

Das mit den strukturellen Arschlöchern gefällt mir gut. Das erklärt so einiges. Zum Beispiel, was nette Polizist*innen sind. Sind halt nett. Und außerhalb des Dienstes auch keine Arschlöcher. Aber im Dienst hilft’s nichts. Wenn’s den Befehl zu knüppeln gibt, dann wird geknüppelt. Oder racial geprofiled. Oder Wohnungen geräumt. Da kann die nette Polizist*in in dem … [ganzen Artikel lesen]

 
Arme und Arschlöcher

Ich find’s ganz schön schlimm, in was für einer Gesellschaft wir leben. Macht mich jeden Tag fertig. Am Bodensee war’s auch ätzend. Lauter Deutsche mit zu viel Geld. Ohne Ende Arschlöcher und Idioten. Gestern habe ich zu meinem Freund gesagt: „Die Gesellschaft teilt sich auf in Arme und Arschlöcher.“ Fand er gut. Natürlich können Arme … [ganzen Artikel lesen]

 

A friend once told me about a close friend of hers who couldn’t accept her vegetarianism. He regularly confronted her with the same old arguments about why people should eat meat. She got quite frustrated arguing with him, trying to change his way of thinking and consuming. When she asked my opinion about it, this … [ganzen Artikel lesen]

 

Die Marktwirtschaft kommt uns ziemlich stabil vor. „Stabil“ wie eine Kugel, die im Tal liegt, oder die von Gummibändern aus verschiedenen Richtungen gehalten wird: Auch, wenn man sie ein bisschen bewegt, wird sie wieder in die Mitte gezogen. Wer die Marktwirtschaft (und insbesondere den Kapitalismus) nicht mag, zieht und zerrt an der Kugel – sie … [ganzen Artikel lesen]

 
Fahrzeugführer, immerhin!

Meine WG und ich machen eine Landpartie mit dem Auto. Am Steuer sitzt immer, wer grad am meisten Lust dazu hat. Die anderen flätzen munter auf ihren Sitzen und albern rum. Vorher hatten wir gemeinsam überlegt, wohin es gehen soll. Da ich immer noch nicht zum WG-Herrscher gewählt wurde, musste das im Konsens geschehen. Naja, … [ganzen Artikel lesen]

 
Reich geerbt? Prima! Einfach ein Leben lang nichts mehr zur Gemeinschaft beitragen.

Ich find’s super, wenn die einen reich erben und die anderen nicht. Was bedeutet es, Vermögen zu erben? Dass man damit andere für sich arbeiten lassen kann. Geld ist ja unter anderem Verfügungsgewalt über die Arbeitskraft und -zeit anderer. Das ist doch schonmal gut. Wenn ich also reich erbe, kann ich künftig die Bäckerin weiterhin … [ganzen Artikel lesen]

 

Mein Trost für kommende Fußball-Nationalfahnen-Meere und Bundestagswahlen ist, dass schon vor langer Zeit Leute was Treffendes dazu gesagt haben: „Wenn die nationale Borniertheit überall widerlich ist, so wird sie namentlich in Deutschland ekelhaft, weil sie hier mit der Illusion, über die Nationalität und über alle wirklichen Interessen erhaben zu sein, denjenigen Nationalitäten entgegengehalten wird, die … [ganzen Artikel lesen]

 

Jetzt lebe ich schon seit 38 Jahren im Kapitalismus und habe mich immer noch nicht dran gewöhnt.

 
So zocken Nerv-Ideologen mit der Teile-und-Herrsche-Masche ab

Titel-Schlagzeile heute in der Bild-Zeitung: „So dreist zocken Nerv-Bettler mit der Gehörlos-Masche ab“. Gibt wirklich nichts Wichtigeres, als regelmäßig Ausgebeutete gegen Arme aufzuwiegeln, wenn man als Elite seine Ruhe haben will. Wie läuft das eigentlich bei der Bild-Zeitung (und allen anderen bürgerlichen Medien): Sitzt da in der Redaktionskonferenz der Chef vom Dienst und sagt, heute … [ganzen Artikel lesen]

 

Ich glaube, es kommt der Tag, wo man Kindern, die danach fragen, mühselig erklären muss, wieso es so schwierig und undenkbar war, eine freie Gesellschaft zu schaffen, wo sie doch so fürchterlich simpel ist.

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